Anbieter

PokerStars Verluste in Österreich zurückfordern

Online-Casino ohne österreichische Konzession.

Poker Keine Konzession in Österreich

Verluste bei PokerStars prüfen lassen

Kostenlose Ersteinschätzung. Sie nennen Verlustsumme, Anbieter und Zeitraum, die Antwort kommt direkt von der Kanzlei.

1
2
3
4

Schritt 1 von 4

    Vorschlag anklicken oder Enter drücken zum Hinzufügen. Mehrere Casinos möglich.

    Stammdaten

    Sitz
    SPK 1000, Malta
    Vertragspartner
    TSG Interactive Gaming Europe Limited (C54266)
    Lizenz
    Malta, Lizenz MGA/B2C/213/2011
    Mutterkonzern
    Flutter Entertainment plc
    Produkte
    Poker
    Konzession in Österreich
    nein

    Wer bei PokerStars Geld verloren hat, kann den Verlust nach österreichischem Recht zurückfordern. Die Betreibergesellschaft verfügt über keine österreichische Konzession, der Spielvertrag ist deshalb nichtig und die Einsätze sind bereicherungsrechtlich rückforderbar. Der Oberste Gerichtshof hat die Rückforderung von Online-Poker-Verlusten in ständiger Rechtsprechung bestätigt.

    Über die Marke

    PokerStars (betrieben von der TSG Interactive Gaming Europe Ltd. mit Sitz in Malta) ist die weltweit bekannteste und historisch größte Online-Pokerplattform.

    Der Anbieter und seine Lizenz

    PokerStars wird von der TSG Interactive Gaming Europe Limited (C54266) mit Sitz in SPK 1000, Malta betrieben und führt für den europäischen Markt Online-Poker um Geld. Die Gesellschaft hält die Lizenz Malta, Lizenz MGA/B2C/213/2011. Eine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz besteht nicht. Wer Spielangebote auf Spielerinnen und Spieler in Österreich richtet, braucht jedoch genau diese Konzession.

    Die Rückforderung der Poker-Verluste

    Verträge zwischen TSG Interactive Gaming Europe Limited (C54266) und Spielerinnen und Spielern in Österreich über Online-Poker um Geld sind nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig. Eingezahlte Beträge wurden ohne wirksamen Rechtsgrund geleistet und sind nach den Regeln des Bereicherungsrechts (§ 1431 ff. ABGB) zurückzufordern. Der Oberste Gerichtshof bestätigt diese Linie zuletzt in 6 Ob 31/24p. Die Verjährung beträgt 30 Jahre nach § 1478 ABGB.

    Der Konzern hinter der Marke

    Die TSG Interactive Gaming Europe Limited (C54266) gehört zur Flutter Entertainment plc. Der Konzern führt mehrere Glücksspiel-Marken unter eigenen operativen Gesellschaften. Welche Gesellschaft im konkreten Einzelfall Vertragspartner war, ergibt sich aus den jeweils geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    Gerichtsstand und Vollstreckung

    Klagen werden vor dem österreichischen Wohnsitzgericht der Spielerin oder des Spielers geführt. Für die Vollstreckung eines österreichischen Urteils gegenüber einer Gesellschaft mit Sitz in Malta ist die Brüssel-Ia-Verordnung formal anwendbar. In der Praxis wird die Durchsetzung auf Malta durch das maltesische “Bill 55” verzögert oder erschwert, weshalb Verfahren manchmal in einem Vergleich enden. Die Vergleichshöhe ist im Einzelfall verhandelbar und liegt regelmäßig unter der vollen Klagsumme. Die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit prüfen wir vor Klagseinbringung konkret.

    Was Sie jetzt brauchen

    Für die kostenlose Ersteinschätzung reichen die betroffenen Anbieter und der ungefähre Gesamtverlust. Unterlagen müssen Sie selbst nicht beschaffen, das macht die Kanzlei. Eine Antwort kommt innerhalb weniger Werktage direkt von Dr. Peschel. Anfrage senden oder die Rückforderung im Detail durchlesen.

    Rechtliche Grundlage je Produkt

    Poker
    Glücksspielgesetz (GSpG), je nach Spielmodus

    Stammdaten geprüft und laufend gepflegt. Änderungen werden in der Anbieter-Übersicht dokumentiert.

    Häufige Fragen

    Häufige Fragen zu PokerStars

    Ist PokerStars in Österreich legal?
    PokerStars wird von der TSG Interactive Gaming Europe Limited mit Sitz in Malta betrieben und verfügt über keine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz. Wer Online-Poker oder Casino um Geld auf Spielerinnen und Spieler in Österreich richtet, braucht jedoch genau diese Konzession. Ohne sie ist der Spielvertrag nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig.
    Kann ich meine Verluste bei PokerStars zurückfordern?
    Weil der Spielvertrag nichtig ist, wurden Einsätze ohne wirksamen Rechtsgrund geleistet und sind bereicherungsrechtlich rückforderbar (§ 1431 ff. ABGB). Der Oberste Gerichtshof bestätigt diese Linie zuletzt in 6 Ob 31/24p. Ob und in welcher Höhe sich eine Rückforderung im Einzelfall durchsetzen lässt, prüfen wir kostenlos anhand von Verlustsumme und Zeitraum.
    Lässt sich ein Urteil gegen PokerStars in Malta vollstrecken?
    Für die Vollstreckung eines österreichischen Urteils gegen die maltesische Betreibergesellschaft ist die Brüssel-Ia-Verordnung formal anwendbar. In der Praxis wird die Durchsetzung auf Malta durch das maltesische 'Bill 55' verzögert oder erschwert, weshalb Verfahren häufig in einem Vergleich enden. Die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit prüfen wir vor Klagseinbringung konkret.
    Wie lange habe ich Zeit, meine Verluste zurückzufordern?
    Bereicherungsrechtliche Rückforderungsansprüche verjähren nach § 1478 ABGB erst nach 30 Jahren. Damit lassen sich grundsätzlich auch länger zurückliegende Verluste bei PokerStars noch geltend machen. Den genauen Zeitraum prüfen wir im Rahmen der Ersteinschätzung.
    Was kostet die Ersteinschätzung?
    Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Für die Prüfung reichen die betroffenen Anbieter und der ungefähre Gesamtverlust, Unterlagen müssen Sie selbst nicht beschaffen. Eine Antwort kommt innerhalb weniger Werktage direkt von Dr. Peschel.