Anbieter

Magic Red: frühere Verluste in Österreich zurückfordern

Eingestelltes Online-Casino, früher ohne österreichische Konzession betrieben.

Online-Casino Keine Konzession in Österreich Marke eingestellt

Verluste bei Magic Red prüfen lassen

Kostenlose Ersteinschätzung. Sie nennen Verlustsumme, Anbieter und Zeitraum, die Antwort kommt direkt von der Kanzlei.

1
2
3
4

Schritt 1 von 4

    Vorschlag anklicken oder Enter drücken zum Hinzufügen. Mehrere Casinos möglich.

    Stammdaten

    Sitz
    St George's Business Centre, Level 5, St George's Road, St Julian's STJ 3200, Malta
    Vertragspartner
    Aspire Global International Limited (Reg.-Nr. C42296)
    Lizenz (zuletzt angegeben)
    Malta, Lizenz MGA/CRP/148/2007
    Mutterkonzern
    keine Angabe
    Produkte
    Online-Casino
    Konzession in Österreich
    nein

    Diese Namen standen auf Ihrem Kontoauszug

    Auf Ihrer Bank- oder Kreditkartenabrechnung stand in der Regel nicht die Marke Magic Red, sondern der Name der damaligen Vertragspartnerin: Aspire Global International Limited (Reg.-Nr. C42296).

    Diese Namen helfen dabei, die eigenen Zahlungen in älteren Auszügen wiederzufinden. Je nach Zeitraum der Einzahlungen kann auch eine andere Gesellschaft auf dem Auszug stehen. Ob daraus ein Rückforderungsanspruch folgt, prüfen wir kostenlos im Einzelfall.

    Wer bei Magic Red Geld verloren hat, kann eine Rückforderung früherer Verluste prüfen lassen. Die Betreibergesellschaft verfügte über keine österreichische Konzession, der Spielvertrag ist deshalb nichtig und die Einsätze können bereicherungsrechtlich zurückgefordert werden. Der Oberste Gerichtshof hat die Rückforderung in ständiger Rechtsprechung bestätigt, zuletzt in 6 Ob 31/24p.

    Der Anbieter und seine Lizenz

    Magic Red wurde von der Aspire Global International Limited (Reg.-Nr. C42296) mit Sitz in St George’s Business Centre, Level 5, St George’s Road, St Julian’s STJ 3200, Malta betrieben und führte für den europäischen Markt ein Online-Casino. Zuletzt gab die Gesellschaft die Lizenz Malta, Lizenz MGA/CRP/148/2007 an. Eine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz bestand nicht. Wer Spielangebote auf Spielerinnen und Spieler in Österreich richtet, braucht jedoch genau diese Konzession.

    Die Rückforderung der Casino-Verluste

    Verträge zwischen Aspire Global International Limited (Reg.-Nr. C42296) und Spielerinnen und Spielern in Österreich sind nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig. Eingezahlte Beträge wurden ohne wirksamen Rechtsgrund geleistet und sind nach den Regeln des Bereicherungsrechts (§ 1431 ff. ABGB) zurückzufordern. Der Oberste Gerichtshof bestätigt diese Linie zuletzt in 6 Ob 31/24p. Die Verjährung beträgt 30 Jahre nach § 1478 ABGB.

    Gerichtsstand und Vollstreckung

    Klagen werden vor dem österreichischen Wohnsitzgericht der Spielerin oder des Spielers geführt. Für die Vollstreckung eines österreichischen Urteils gegenüber einer Gesellschaft mit Sitz in Malta ist die Brüssel-Ia-Verordnung formal anwendbar. In der Praxis wird die Durchsetzung auf Malta durch das maltesische “Bill 55” verzögert oder erschwert, weshalb Verfahren manchmal in einem Vergleich enden. Die Vergleichshöhe ist im Einzelfall verhandelbar und liegt regelmäßig unter der vollen Klagsumme. Die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit prüfen wir vor Klagseinbringung konkret.

    Was Sie jetzt brauchen

    Für die kostenlose Ersteinschätzung reichen die betroffenen Anbieter und der ungefähre Gesamtverlust. Unterlagen müssen Sie selbst nicht beschaffen, das macht die Kanzlei. Eine Antwort kommt innerhalb weniger Werktage direkt von Dr. Oliver Peschel. Anfrage senden oder die Rückforderung im Detail durchlesen.

    Rechtliche Grundlage je Produkt

    Online-Casino
    Glücksspielgesetz (GSpG)

    Stammdaten geprüft und laufend gepflegt. Änderungen werden in der Anbieter-Übersicht dokumentiert.

    Häufige Fragen

    Häufige Fragen zu Magic Red

    Gibt es Magic Red noch?
    Nein. Nach dem Hinweis auf der Website ist magicred.com seit 30. Juni 2026 nicht mehr in Betrieb, Zugriffe aus Österreich landen auf einer Länder-Sperrseite. An der rechtlichen Beurteilung früherer Einzahlungen ändert die Einstellung nichts. Eine Rückforderung früherer Verluste kann weiterhin geprüft werden, die Aussichten klären wir kostenlos im Einzelfall.
    War Magic Red in Österreich legal?
    Betrieben wurde Magic Red laut Schließungshinweis von der Aspire Global International Limited (Reg.-Nr. C42296) mit Sitz in St Julian's, Malta, unter der maltesischen Lizenz MGA/CRP/148/2007. Eine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz bestand nicht. Wer ein Online-Casino auf Spielerinnen und Spieler in Österreich ausrichtet, braucht genau diese Konzession. Ohne sie ist der Spielvertrag nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig, zuletzt bestätigt in 6 Ob 31/24p.
    Kann ich meine Verluste bei Magic Red zurückfordern?
    Weil der Spielvertrag nichtig ist, wurden die Einsätze ohne wirksamen Rechtsgrund geleistet und können bereicherungsrechtlich zurückgefordert werden (§ 1431 ff. ABGB). Ob und in welcher Höhe sich eine Rückforderung im Einzelfall durchsetzen lässt, prüfen wir kostenlos anhand von Verlustsumme und Zeitraum. Für die Anfrage genügen der Anbieter und der ungefähre Gesamtverlust.
    Gegen wen richtet sich die Klage bei Magic Red?
    Gegen die Aspire Global International Limited, die Magic Red laut Schließungshinweis betrieben hat. Die Einstellung der Marke ändert daran nichts, die Gesellschaft ist im Register der Malta Gaming Authority weiterhin als lizenziert geführt (Abruf vom 1. Oktober 2026). Für die Vollstreckung eines österreichischen Urteils gegenüber einer Gesellschaft mit Sitz in Malta ist die Brüssel-Ia-Verordnung formal anwendbar. In der Praxis wird die Durchsetzung auf Malta durch das maltesische “Bill 55” verzögert oder erschwert, die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit prüfen wir vor Klagseinbringung konkret.

    Allgemeine Fragen zur Rückforderung

    Was kostet das Erstgespräch und wie läuft es ab?
    Kostenlos und unverbindlich. Sie senden uns Ihre Liste der Casinos und Verlustsummen, wir prüfen die Erfolgsaussichten, klären Finanzierungsoptionen und antworten Ihnen in der Regel innerhalb weniger Werktage. Ein Telefontermin ist möglich, aber nicht zwingend. Erst wenn wir uns auf das Mandat einigen und Sie die Mandatsvereinbarung unterzeichnen, beginnen wir mit der Arbeit. Vorher fallen für Sie keinerlei Kosten an.
    Sind Krypto-Casinos auch belangbar?
    Ja, aus zwei Gründen: Erstens unterliegt auch Glücksspiel mit Krypto-Einsätzen dem österreichischen Glücksspielgesetz, weil das Tatbestandsmerkmal Vermögenswert-Einsatz erfüllt ist. Zweitens hat keiner der typischen Krypto-Casinos (Stake, Roobet, Bitstarz und vergleichbare) eine österreichische Konzession. Die Rückforderung folgt denselben Regeln wie bei Fiat-Casinos. Die zusätzliche Herausforderung liegt in der Vollstreckung, weil viele Krypto-Anbieter in Drittstaaten wie Curaçao sitzen. Wir prüfen pro Fall die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit.
    Wie weit zurück kann ich Verluste aus Online-Casinos einklagen?
    Bereicherungsansprüche aus nichtigen Spielverträgen verjähren in Österreich nach 30 Jahren (§ 1478 ABGB). Verluste aus den letzten drei Jahrzehnten sind also grundsätzlich einklagbar, sofern der Anbieter im Klagezeitraum ohne österreichische Konzession war. Bei sehr alten Verlusten wird die Dokumentation schwieriger, weil Casinos Spielhistorien meist nur eingeschränkt rückwirkend bereitstellen. Heben Sie alte Kontoauszüge und E-Mails von Anbietern auf, das hilft bei der Beweissicherung.
    Wie läuft die Kommunikation mit der Kanzlei?
    Die Kommunikation erfolgt vorrangig per E-Mail. Vollmacht und Mandatsvertrag werden online unterzeichnet, sodass Sie für die Mandatserteilung nicht persönlich in der Kanzlei erscheinen müssen. Für individuelle Rückfragen sind telefonische Termine vereinbar.