Anbieter

LeoVegas Verluste in Österreich zurückfordern

Online-Casino ohne österreichische Konzession.

Online-Casino Keine Konzession in Österreich

Verluste bei LeoVegas prüfen lassen

Kostenlose Ersteinschätzung. Sie nennen Verlustsumme, Anbieter und Zeitraum, die Antwort kommt direkt von der Kanzlei.

1
2
3
4

Schritt 1 von 4

    Vorschlag anklicken oder Enter drücken zum Hinzufügen. Mehrere Casinos möglich.

    Stammdaten

    Sitz
    Sliema, Malta
    Vertragspartner
    LeoVegas Gaming Plc
    Lizenz
    Malta (MGA), MGA/CRP/237/2013
    Mutterkonzern
    MGM Resorts International
    Produkte
    Online-Casino
    Konzession in Österreich
    nein

    Wer bei LeoVegas Geld verloren hat, kann den Verlust nach österreichischem Recht zurückfordern. Die Betreibergesellschaft verfügt über keine österreichische Konzession, der Spielvertrag ist deshalb nichtig und die Einsätze sind bereicherungsrechtlich rückforderbar. Der Oberste Gerichtshof hat die Rückforderung in ständiger Rechtsprechung bestätigt, zuletzt in 6 Ob 31/24p.

    Der Anbieter und seine Lizenz

    LeoVegas wird von der LeoVegas Gaming Plc mit Sitz in Sliema, Malta betrieben und führt für den europäischen Markt ein Online-Casino. Die Gesellschaft hält die Lizenz Malta (MGA), MGA/CRP/237/2013. Eine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz besteht nicht. Wer Spielangebote auf Spielerinnen und Spieler in Österreich richtet, braucht jedoch genau diese Konzession.

    Die Rückforderung der Casino-Verluste

    Verträge zwischen LeoVegas Gaming Plc und Spielerinnen und Spielern in Österreich sind nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig. Eingezahlte Beträge wurden ohne wirksamen Rechtsgrund geleistet und sind nach den Regeln des Bereicherungsrechts (§ 1431 ff. ABGB) zurückzufordern. Der Oberste Gerichtshof bestätigt diese Linie zuletzt in 6 Ob 31/24p. Die Verjährung beträgt 30 Jahre nach § 1478 ABGB.

    Der Konzern hinter der Marke

    Die LeoVegas Gaming Plc gehört zur MGM Resorts International. Der Konzern führt mehrere Glücksspiel-Marken unter eigenen operativen Gesellschaften. Welche Gesellschaft im konkreten Einzelfall Vertragspartner war, ergibt sich aus den jeweils geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    Gerichtsstand und Vollstreckung

    Klagen werden vor dem österreichischen Wohnsitzgericht der Spielerin oder des Spielers geführt. Für die Vollstreckung eines österreichischen Urteils gegenüber einer Gesellschaft mit Sitz in Malta ist die Brüssel-Ia-Verordnung formal anwendbar. In der Praxis wird die Durchsetzung auf Malta durch das maltesische “Bill 55” verzögert oder erschwert, weshalb Verfahren manchmal in einem Vergleich enden. Die Vergleichshöhe ist im Einzelfall verhandelbar und liegt regelmäßig unter der vollen Klagsumme. Die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit prüfen wir vor Klagseinbringung konkret.

    Was Sie jetzt brauchen

    Für die kostenlose Ersteinschätzung reichen die betroffenen Anbieter und der ungefähre Gesamtverlust. Unterlagen müssen Sie selbst nicht beschaffen, das macht die Kanzlei. Eine Antwort kommt innerhalb weniger Werktage direkt von Dr. Peschel. Anfrage senden oder die Rückforderung im Detail durchlesen.

    Rechtliche Grundlage je Produkt

    Online-Casino
    Glücksspielgesetz (GSpG)

    Stammdaten geprüft und laufend gepflegt. Änderungen werden in der Anbieter-Übersicht dokumentiert.

    Häufige Fragen

    Häufige Fragen zu LeoVegas

    Ist LeoVegas in Österreich legal?
    Die Betreibergesellschaft LeoVegas Gaming Plc mit Sitz in Sliema, Malta hält eine maltesische MGA-Lizenz, aber keine Konzession nach dem österreichischen Glücksspielgesetz. Wer ein Online-Casino auf Spielerinnen und Spieler in Österreich ausrichtet, braucht jedoch genau diese Konzession. Mangels österreichischer Konzession ist der Spielvertrag nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig.
    Kann ich meine Verluste bei LeoVegas zurückfordern?
    Weil der Spielvertrag nichtig ist, wurden Einsätze ohne wirksamen Rechtsgrund geleistet und sind bereicherungsrechtlich rückforderbar (§ 1431 ff. ABGB). Der Oberste Gerichtshof bestätigt diese Linie zuletzt in 6 Ob 31/24p. Ob und in welcher Höhe sich eine Rückforderung im Einzelfall durchsetzen lässt, prüfen wir kostenlos anhand von Verlustsumme und Zeitraum.
    Bekomme ich gegen eine Gesellschaft auf Malta auch wirklich Geld?
    Für die Vollstreckung eines österreichischen Urteils gegenüber einer Gesellschaft mit Sitz in Malta ist die Brüssel-Ia-Verordnung formal anwendbar. In der Praxis wird die Durchsetzung auf Malta durch das maltesische 'Bill 55' verzögert oder erschwert, weshalb Verfahren manchmal in einem Vergleich enden. Die Vergleichshöhe ist im Einzelfall verhandelbar und liegt regelmäßig unter der vollen Klagsumme, die wirtschaftliche Durchsetzbarkeit prüfen wir vor Klagseinbringung konkret.
    Sind meine Ansprüche schon verjährt?
    Bereicherungsrechtliche Rückforderungsansprüche verjähren nach § 1478 ABGB erst in 30 Jahren. Auch länger zurückliegende Verluste lassen sich daher in der Regel noch prüfen. Den maßgeblichen Zeitraum klären wir im Rahmen der Ersteinschätzung.
    Was kostet die Ersteinschätzung?
    Die Ersteinschätzung ist kostenlos. Für die Anfrage genügen die betroffenen Anbieter und der ungefähre Gesamtverlust, Unterlagen müssen Sie selbst nicht beschaffen. Eine Antwort kommt innerhalb weniger Werktage direkt von Dr. Peschel.